Ausflugsziele im Naturpark Dübener Heide und rund um den „Ochsenkopf“

Ausgedehnte Waldgebiete, unberührt erscheinende Moore und beschauliche Kleinstädte in hügligen Endmoränen stehen in einem faszinierenden Spannungsfeld zur Bergbaufolgelandschaft mit ihren großen und kleinen Seen gegenüber. Darin hat wiedererstandene Wildnis ebenso ihren Platz, wie die umweltschonende Nutzung durch Tourismus, Gewerbe, Land- und Forstwirtschaft.

Der Naturpark Dübener Heide ist einer von insgesamt 104 Naturparken in Deutschland. Er erstreckt sich im Südosten Sachsen-Anhalts und im Nordwesten Sachsens über eine Fläche von 77.000 ha. Die Städte Leipzig, Halle, Lutherstadt Wittenberg, Torgau und Dessau sind nur einen Katzensprung entfernt. Mit der Dübener Heide gibt es in Sachsen-Anhalt insgesamt sechs Naturparke. Gemeinsam bedecken sie fast ein Viertel der Landesfläche. Im Freistaat Sachsen beträgt der Anteil der Naturparke an der Landesfläche rund zehn Prozent.

Neben unzähligen Wanderungen rund um den „Ochsenkopf“ können Sie auch viele Ausflüge in die nähere Umgebung machen. Wir haben Ihnen hier einige empfehlenswerte Ausflugsziele zusammengestellt. Eine Karte aller Tipps sehen Sie am Ende dieser Seite. Für Fragen und weitere Empfehlungen stehen wir Ihnen selbstverständlich gern persönlich zur Verfügung.

Bad Düben

Bad Düben, Burg Düben, Torhaus, HaupthausBad Düben hat eine mehr als 1.000-jährige Geschichte und ist Namensgeber des Naturparks Dübener Heide. In Bad Düben finden Sie Sehenswürdigkeiten wie die Burg Düben mit dem Heimatmuseum, die historische Schiffsmühle auf der Mulde, das Rathaus (zur vollen Stunden zwischen 9 - 18 Uhr treffen zwei Ziegenböcke am Rathausturm symbolisch aufeinander) und vieles mehr.
Radeln Sie über den Muldentalradwanderweg oder spazieren Sie über den Moorerlebnispfad am Kurpark, dem ältesten Kurpark Deutschlands. (ca. 20km)

Burg Düben (Burg Düben, Torhaus, Haupthaus)

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www.bad-dueben.de
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Quelle Foto: Jörg Blobelt
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Bad Schmiedeberg

Bad Schmeideberg, Jugendstil-KurhausIm Herzen des Naturparks Dübener Heide, umschlossen von Kiefern und Mischwäldern, liegt das kleine Städtchen, das seit 1878 den Kurortstatus besitzt. Bad Schmiedeberg zeichnet sich besonders durch die geografische Lage mitten in der Dübener Heide und der industriefreien unmittelbaren Umgebung aus. Zahlreiche Bauwerke wie die evangelische Stadtkirche von 1453, das Jugendstil-Kurhaus aus dem Jahr 1908, der Kaiser-Wilhelm-Turm von 1910 oder das Bundesradfahrerdenkmal laden zur Besichtigung ein. (ca. 20km)

Das Kurhaus in Bad Schmiedeberg

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www.bad-schmiedeberg.de
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Quelle Foto: Martin Geisler
CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Bergwitzsee

Blick auf den Bergwitzsee in Bergwitz (OT von Kemberg)In der Dübener Heide befinden sich viele Seen. Einer davon ist der klare Bergwitzsee mit einem naturnahen und familienfreundlichen Campingpark. Er lädt zum baden und relaxen ein. Genießen Sie die ruhige Lage und entspannende Atmosphäre, erholen Sie sich in dieser herrlichen Landschaft, in der der Biber zu Hause ist. (ca. 13km)

Blick auf den Bergwitzsee in Bergwitz (OT von Kemberg)

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www.bergwitzsee.de
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Dessau-Roßlau

Das Bauhaus in DessauDessau ist als Bauhaus-Stadt weltbekannt. Das Bauhaus Dessau ist ein Gebäudekomplex, der ursprünglich 1925 bis 1926 f ür die Kunst-, Design- und Architekturschule Bauhaus entstand. Desweiteren finden Sie in Dessau zahlreiche Theater, Museen, Denkmäler, Kirchen und andere historische Gebäude. Darunter u.a. die Stiftung Bauhaus Dessau, das Bauhaus Museum Dessau, die Meisterhäuser Dessau, das Technikmuseum Hugo Junkers, das Luisium, die Bauhausiedlung Törten, das Museum für Stadtgeschichte und das Mosigkau Palace um nur einige zu nennen.

Dessau war auch Hauptstadt und Residenz des Fürsten- und späteren Herzogtums Anhalt-Dessau und Anhalt. (ca. 29km)

Das Bauhaus in Dessau

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www.dessau.de
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Quelle Foto: Hjochheim
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Ferropolis

Ferropolis, die Stadt aus Eisen Ferropolis – Die Stadt aus Eisen ist ein Industriemuseum und Veranstaltungsort nahe Gräfenhainichen östlich von Dessau auf einer Halbinsel im ehemaligen Tagebau Golpa-Nord. Ferropolis ist Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH).

Die ungewöhnliche Kulisse wurde und wird von vielen Künstlern geschätzt. Beispielsweise traten hier Metallica, die Böhsen Onkelz, Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg und die Puhdys auf. Auch für Festivals und für klassische Musikaufführungen wird die „Stadt aus Eisen“ genutzt. (ca. 14km)

Ferropolis, die Stadt aus Eisen

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www.ferropolis.de
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Quelle Foto: Uwe Rieschel
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Gräfenhainichen

Paul-Gerhardt-Kapelle in GräfenhainichenIn Gräfenhainichen, das Tor zur Dübener Heide, der Geburtsstadt des Theologen Paul Gerhardts, finden Sie jede Menge Kultur- und Freizeitangebote. Erwähnenswert sind da u.a. das Baudenkmal zu Ehren Paul Gerhardts, die Paul-Gerhardt-Kapelle, die historische Schloßruine mit Freilichtbühne, die kursächsische Distanzsäule aus dem Jahre 1728, das Buchdruckmuseum und eine historische Bauschlosserei & Schmiedewerkstatt und nur einige zu nennen. Im Umland finden Sie den Steinbruch Möhlau und die Köhlerei Eisenhammer (ca. 12km)

Paul-Gerhardt-Kapelle in Gräfenhainichen

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www.graefenhainichen.de
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Holzskulpturenwiese Tornau

Holzskulpturenwiese Tornau In der Nähe von Bad Düben, dem Tor und dem Namensgeber des Naturparks Dübener Heide, finden Sie eine ganz besondere Sehenswürdigkeit. Im Heidedorf Tornau befindet sich die Holzskulpturenwiese.
Die Holzskulpturenwiese stellt eines der Schmuckstücke der Dübener Heide dar. Der Heidekünstler Köppe führte Mitte der 1990er Jahre Workshops zum Thema Holzskulpturen mit internationale Beteiligung durch. Aus den Workshops entwickelte sich der Internationale Holzskulpturenwettbewerb „Kunst mit Kettensägen“ der jährlich am letzten Wochenende im Juli auf der Holzskulpturenwiese durchgeführt wird. Die dort hergestellten Skulpturen verbleiben auf der Wiese oder werden im Naturpark aufgestellt. So hat sich nach und nach eine Skulpturenwiese entwickelt. (ca. 15 km)

Holzskulpturenwiese Tornau

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Quelle Foto: André Brödel
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Königssee

Königssee Inmitten des Naturparks Dübener Heide, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet in der mitteldeutschen Tiefebene, finden Sie den Königssee. Nach 3 km (ca. 45 min. zu Fuß) von unserem Haus aus, erreichen Sie den idyllisch gelegenen See auf bequemen Waldwegen. Der See und der angrenzende Campingplatz sind ein Idyll für Naturliebhaber. Viele kleine und größere Seen, mitten im Wald gelegen, laden zum baden und angeln sowie zum Pilze sammeln ein. Gut ausgeschilderte Wander- und Radwege verlocken zu ausgedehnten Touren durch die herrliche Natur und bringen Erlebnis und Erholung zugleich. Am Königssee befindet sich auch ein Campingplatz. (ca. 3 km)

Königssee

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www.camping-koenigsee.de
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Quelle Foto: André Brödel
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Militärmuseum Bunker Kossa-Söllichau

Militärmuseum Bunker Kossa-Söllichau Wir lüften mit Ihnen gemeinsam das Geheimnis der 24 Mio. DDR-Mark, die unter den Wurzeln der Dübener Heide vergraben liegen. Geplant und gebaut für den 3. Weltkrieg, natürlich nur für den Verteidigungsfall. In der letzten Phase des Kalten Krieges war diese Bunkeranlage der geheime Schatz des Warschauer Pakts. Sehen Sie, mit welchen verheerenden atomaren, biologischen und chemischen Waffen man sich im Kalten Krieg gegenüber stand. Ein Bruchteil der Wirkungskraft von heute… (ca. 3 km)

Eingangsbereich des Museumsbunkers

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www.bunker-kossa.de
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Quelle Foto: JurecGermany

Lutherstadt Wittenberg

Rathaus auf dem Markt der Lutherstadt WittenbergGenießen Sie das Flair von Reformation und Renaissance. Bummeln Sie durch die Altstadt und erleben Sie die steinernen Zeitzeugen wie z.B. die Schlosskirche mit der weltberühmten Thesentür und den Gräbern Luthers und Melanchthons. Gehen Sie zu den Höfen von Cranach, zur Stadtkirche mit dem Cranach-Altar oder zu den Häusern von Luther und Melanchthon. Die Wittenberger Altstadt: ein einzigartiges Freilichtmuseum, um Weltgeschichte zu erleben. (ca. 24km)

Rathaus auf dem Markt der Lutherstadt Wittenberg

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www.wittenberg.de
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Quelle Foto: Tilman2007
CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Oranienbaum-Wörlitz

Das Schloss in OranienbaumOranienbaum-Wörlitz liegt zum überwiegenden Teil im Biosphärenreservat Mittelelbe. In Oranienbaum finden Sie zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie z.B. das Schloss Oranienbaum mit der Orangerie, dem Park und dem Chinesischen Garten, die Barockkirche, einen Denkmalpfad mit 29 Stationen in der Innenstadt, den historischen Marktplatz mit dem schmiedeeisernen Orangenbaum, dem Wahrzeichen der Stadt sowie eine Innenstadt im holländischen Baustil des 19.Jh. (ca. 16km)

Das Schloss in Oranienbaum

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www.oranienbaum.de
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Quelle Foto: Michael Sander
CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Halbinsel Pouch

Muldestausee, EinlaufbauwerkPouch ist ein Ortsteil und Verwaltungssitz der Gemeinde Muldestausee und liegt zwischen dem Muldestausee und dem Bernsteinsee (Goitzsche). Auf der Halbinsel Pouch entstand zwischen 1989 und 2000 mit einer Fläche von 60 km² das weltweit größte Landschaftskunstprojekt.

Das Schloss, der „Rote Turm“ und die im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen erbaute Kirche mit einem Altargemälde (wahrscheinlich) von Lucas Cranach sind weitere Sehenswürdigkeiten. (ca. 27km)

Muldestausee, Einlaufbauwerk

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Schloss Pretzsch

Schloss PretzschSchon von weitem lässt sich die Silhouette des Pretzscher Schlosses über den niederen Elbauen ausmachen und kündet von der Macht der einstigen Schlossbewohner. Gelegen zwischen den geschichtsträchtigen Orten Torgau und Lutherstadt Wittenberg, eingebettet in die Landschaften des Biosphärenreservat Mittelelbe und der Dübener Heide bietet das Schloss Pretzsch die idealen Bedingungen um die Region und das Schloss selbst zu erkunden.

Seit Oktober 2017 ist der Schlosspark in Pretzsch erneut in das Netzwerk „Gartenträume“ aufgenommen und gehört somit zu den schönsten historischen Parks und Gärten in Sachsen-Anhalt. (ca. 24km)

Schloss Pretzsch

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www.schloss-pretzsch.de
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Quelle Foto: Z thomas
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Reinharz, Wasserschloss

Schloss Reinharz, Ansicht OstDer von barocken Wasserschlössern stets ausgehende besondere Reiz nimmt in Schloss Reinharz mit seinem Landschaftspark und dessen Einbettung in das Landschaftsschutzgebiet der Dübener Heide seine unverwechselbare Gestalt an.

Das Schloss und der Park wurden zwischen 1690 und 1701 durch den sächsischen Erbmarschall Heinrich Löser errichtet und gehören zum Netzwerk Gartenträume Sachsen-Anhalt. Es liegt am Radfernweg Berlin–Leipzig. Ein Teil wurde 1999 zur Nutzung für gemeinnützige künstlerische und kulturelle Zwecke übernommen und renoviert. Zwei Ausstellungssäle, Künstlerateliers, Fachbibliothek zur bildenden Kunst, ein Skulpturenpark und Dokumentationszentrum mit Redaktion sind entstanden. (ca. 19km)

Schloss Reinharz, Ansicht Ost

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reinharz.de
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Quelle Foto: Förderverein Schloss „Reinharz“ e.V.
CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wörlitzer Park

Elysium auf der Insel Stein im Wörlitzer ParkDer Wörlitzer Park in Wörlitz ist ein bedeutender Teil des „UNESCO Gartenreich Dessau Wörlitz“, das in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter der Regentschaft von Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817) geschaffen wurde. Der Park wurde von 1769 bis 1773 angelegt und bis 1813 erweitert; er gilt als einer der ersten und größten deutschen Landschaftsparks nach englischem Vorbild. (ca. 22km)

Elysium auf der Insel Stein im Wörlitzer Park

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Quelle Foto: André Brödel
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Unsere Ausflugstipps auf einem Blick

Waldschänke „Am Ochsenkopf“
Gaststätte, Hotel und Pension

Ochsenkopf 59
D - 06901 Kemberg/OT Gniest
Tel.: +49 (0) 3 49 21 - 2 02 81
Fax: +49 (0) 3 49 21 - 61 55 22
E-Mail: info@waldschaenke-ochsenkopf.de

Öffnungszeiten Waldschänke:

Montag bis Sonntag 11:00 Uhr - 20:30 Uhr
Küchenschluss: 19:30 Uhr

Jeden 4. Sonntag im Monat Ruhetag, außer an Feiertagen. Am 24.07.2022 ist geöffnet.
Betriebsferien sind vom 25.07.2022 – 08.08.2022.

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